Modelle und Clones

ID #2854

Commodore: A3000T


A3000T
A3000T

Rear of A3000T
Rückseite des A3000T

Inside A3000T
Innenleben des A3000T

Hi Res Version, A3000T - 436K
Rev 6.1 Motherboard - 2741K
Rev 6.1 Motherboard Bild 1 - 2741K
Rev 6.1 Motherboard Bild 2 - 541K
Rev 6.1 Motherboard Bild 3 - 565K
Rev 6.1 Motherboard Bild 4 - 625K
Rev ?? Motherboard - 110K

 


Standard Spezifikationen

 

Gehäuse-Typ: Kompletter Tower
Prozessor: 030@25Mhz oder
040@25Mhz (via Commodore A3640)
MMU: Intern
FPU: 68882@25Mhz (für 030 Version)
Intern (für 040 Version)
Chipsatz: ECS (mit den zusätzlichen Chips Amber, SuperDMAC und Ramsey)
Kickstarts: V2.04
Bus Controller: Super Buster Rev 7
Super Buster Rev 9
Super Buster Rev 11 (unbestätigt)
Erweiterungssteckplätze: 5 x 100pin Zorro III Steckplätze
1 x ECS Videosteckplatz (inline mit Zorro)
4 x inactive 16bit ISA slots (davon 2 inline mit Zorro)
1 x 200pin CPU Fast Steckplatz.
Standard Chip-RAM: 1MB (aber unterstützt auch 2MB)
RAM-Sockel: ZIP-Sockel für Chip-RAM
ZIP- and DIL-Sockel für Fast-RAM.
Festplatten Controller: 1 x SCSI-II Controller
Laufwerksschächte: Mindestens:
2 x 3.5" (2 mit Floppy-Abdeckung)
3 x 5.25" (3 with Blende, 2 Vertikal, 1 Horizontal)
Schnittstellen:

1 x 25pin Seriell
1 x 25pin Parallel
1 x 23pin RGB Video
1 x 15pin VGA-Anschluß
1 x 23pin Externes Diskettenlaufwerk
2 x 9pin Joystick/Maus
2 x RCA Audio (Links/Rechts)
1 x 25pin Externer SCSI-Anschluß
1 x großer 5pin DIN Tastaturanschluß

Diskettenlaufwerke: 1 x Internes 880K Laufwerk (für 030 Version)
1 x Internes 1.76MB Laufwerk (für 040 Version)
Motherboard Revisionen: (Frühere Revisionen sind höchstwahrscheinlich A3500 Motherboards)
Rev 6.1
Batterie gestützte Uhr: Ja, verwendet "tonnenförmige" Batterie.

 

Man unterliegt leicht dem Irrtum, der A3000T gleiche dem A3000, mit dem Unterschied, daß er in einem Tower antatt eines Desktopgehäuses verkauft wurde. In der Tat hat er aber ein komplett anderes Mainboard. Der A3000T ist ein riesiger Rechner und hat vermutlich das größte Mainboard aller Amigas, einschließlich des A4000T. Es ähnelt dem des A3000, bietet aber viel mehr Erweiterungsmöglichkeiten. Die Zorro- und ISA-Steckplätze befinden sich direkt auf dem Mainboard und nicht auf einem Daughterboard (Riser-Karte), wie es bei dem Desktopmodell des A3000 der Fall ist. Der A3000T hat wohl nur einen kleinen NVRAM, um die Konfiguration des SCSI-Controllers zu speichern, welcher mit dem gleichen Chipsatz arbeitet, wie das Desktopmodell. Der A3000T besitzt auch eine Tastatursperre und einen internen Lautsprecher. Es können aber dennoch externe Lautsprecher verwendet werden. Er verfügt auch über einen eingebauten Scandoubler, der es ermöglicht, die eigenen NTSC- und PAL-Bildschirmmodi auf einem PC-typischen SVGA-Monitor wiederzugeben und der mit einem Schalter auf der Rückseite abgeschaltet werden kann.

 

Jumper-Stellungen

J100 CLK90-Verzögerung. Dieser Jumper hat 3 Stellungen: In Stellung 1-2 wird das CLK90 auf 25MHz, in Stellung 2-3 auf 16MHz Betrieb gesetzt. In Stellung 3-4 steuert das EXT90 (line) das CLK90 statt der boardeigenen Taktlogik.
J102 Board-Takt. Dieser Jumper hat 2 Stellungen: In Stellung 1-2 muß EXTCPU als Taktgeber für CPUCLKa und CPUCLKb arbeiten. In Stellung 2-3 verbindet er den 68030 und den Taktgeber des lokalen Busses, so daß CPUCLKa, CPUCLKb und CLK30 allesamt die gleiche Taktquelle verwenden, welche entweder EXTCPU oder die integrierte Taktlogik ist, abhängig davon, wie J104 gesetzt wurde.
J103 FPU-Chip Auswahl. Dieser Jumper hat 3 Stellungen: In Stellung 1-2 wird die boardeigene FPU abgeschaltet. In Stellung 2-3 führt der 68030 F-Line Traps anstelle von FPU-Transaktionen durch und in Stellung 3-4 wird die boardeigene FPU wieder eingeschaltet.
J104 CPU-Takt. Dieser Jumper hat 2 Stellungen: In Stellung 1-2 dient der boardeigene Taktgenerator als Taktgeber für das CLK30, in Stellung 2-3 wird dafür das EXTCLK verwendet (siehe J102).
J105 Systemtakt deaktivieren. In Stellung 2-3 kann das DIS_CLKS vom Sreckplatz des lokalen Busses aus normal arbeiten. In Stellung 1-2 wird das DIS_CLKS HIGH (aktiviert) gezwungen, die boardeigene Systemtakterzeugung abzuschalten.
J106 CLK90-Verbindung. In Stellung 2-3 gibt es 2 Varianten des CLK90. Das System läuft normalerweise so. In Stellung 1-2 werden beide CLK90 miteinander verbunden und ermöglichen es einer einzelnen Anlage, den Takt für beide zu erzeugen.
J107 68030-Takt deaktivieren. In Stellung 2-3 kann das DIS_CLK30 vom Sreckplatz des lokalen Busses aus normal arbeiten. In Stellung 1-2 wird das DIS_CLK30 HIGH (aktiviert) gezwungen, die boardeigene Takterzeugung des 68030 abzuschalten.

 

Beiträge zu diesem Artikel von:
Alexander Holland, Greg Scott (National Amiga), Peter Holy, RiWa & Friends

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Letzte Änderung des Artikels: 2009-10-06 21:25
Revision: 1.1

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